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05.10.2017

Legal Tech! Aber an welcher Stelle im Prozess ansetzen? Und mit welcher Software?

Workflow-Analyse im Fokus des zweiten Bucerius Open Innovation Labs

Ende September trafen sich die Teilnehmer aus insgesamt dreizehn Unternehmen, Kanzleien und alternativen Anbietern zu ihrem zweiten Treffen des Bucerius Open Innovation Labs an der Bucerius Law School in Hamburg.

Im Fokus der gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsplattform stand das vom Bucerius Center on the Legal Profession entwickelte Konzept der Workflowanalyse. Dieses dient dazu, innerhalb eines Prozesses diejenigen Schritte auf dem Weg zur Erstellung eines juristischen Produkts oder einer Dienstleistung zu identifizieren, die man z.B. durch den Einsatz von Legal Tech-Tools optimieren kann. Unter der Anleitung von Dr. Gernot Halbleib, Mitglied der Executive Faculty des Bucerius CLP, arbeiteten die Teilnehmer an der Beschreibung und Darstellung eigener Workflows. Dabei wurden neun logische Teilschritte des Erstellungsprozesses isoliert betrachtet, mit dem Ziel die sogenannten „pain points“ in den Prozessen zu identifizieren und in der Folge gezielt Lösungen zu entwickeln.

Auch sorgte das Bucerius Open Innovation Lab wieder mit der Vorstellung verschiedener Legal Tech Start-Ups für einen guten Marktüberblick. Die Legal Tech Provider mit sehr unterschiedlichen Etablierungsgraden stellten ihre Unternehmen und Produkte vor und präsentierten Lösungen und Optimierungen für einzelne Schwachstellen im Prozess der Erstellung von Rechtsdienstleistungen.

Mit dem Bucerius Open Innovation Lab hat das Bucerius Center on the Legal Profession (Bucerius CLP) eine gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsplattform für Rechtsabteilungen, Kanzleien und Technologieunternehmen geschaffen. Das nächste Treffen findet im November 2017 statt.

Julia Brünjes